Der perfekte Workshop
Fakultät für Informatik und Mathematik ©
Name Der perfekte Workshop
Verantwortlich Prof. Dr. Dirk Fischer
SWS 4
ECTS 5
Sprache(n) Deutsch
Lehrform Seminar
Angebot nach Ankündigung
Aufwand

Präsenzstudium: ca. 42 Std., Eigenstudium: ca. 108 Std.

Voraussetzungen

keine

Ziele

LERNZIELE (Welche Kenntnisse vermittelt die Veranstaltung?)

Viele Projekte starten mit Workshops, seien es ERP-Implementierungen oder strategische Neuausrichtungen. Viel Geld wird in die Hand genommen, aber starten wir überhaupt richtig? "Sage mir, wie ein Projekt anfängt, und ich sage Dir, wie es enden wird!" Diese weise und wahre Aussage zeigt auf, wie wichtig Workshops zum Initiieren oder Fokussieren von Projekten sind. Aber was macht einen guten Workshop aus? Welche Methoden setzt man ein? Die Teilnehmenden sollen anhand konkreter Workshop-Situationen einen Methodenkasten zusammenstellen, der sie im beruflichen Alltag dafür prädestiniert, gute und zielführende Workshops zu konzipieren und durchzuführen.

FACH- & METHODENKOMPETENZ (Was erlernen die Studierenden, was können sie im Anschluss anwenden, analysieren, evaluieren, kreieren?)

Jedes Team soll ein gemeinsames Produkt herstellen. Der Zweck der Veranstaltung ist es, die Fähigkeiten weiterzuentwickeln, die nötig sind, erfolgreiche Workshops zu veranstalten. Da Workshops auch immer Teamarbeit sind, trägt jeder von Ihnen nicht nur Verantwortung für sein eigenes Lernen, sondern auch dafür, den anderen beim Lernen zu helfen. Das lässt sich sehr gut üben und umsetzen, indem man ein gemeinsames Produkt herstellt. Jedes Team soll deshalb etwas produzieren und zum Ende des Semesters allen Teilnehmern vorstellen. Das Produkt muss die Erfahrungen der Veranstaltung widerspiegeln und eine Anwendung des vermittelten Wissens beinhalten. Es muss von allen Teilnehmern als sinnvoll angesehen werden. Das Produkt muss den Bedingungen und Limitationen der Veranstaltungsumwelt entsprechen.

  1. Die Studierenden können einen Workshop vorbereiten, durchführen und nachbereiten.
  2. Sie beherrschen eine Vielzahl an Methoden, um einen Workshop situationsgerecht zu gestalten.
  3. Hierzu zählen insbesondere Methoden der Visualisierung, der Information, der Entscheidungsfindung und vor allem auch der Motivation.
  4. Sie können Konfliktsituationen erkennen und wirksam gegensteuern.
  5. Sie berücksichtigen und integrieren interkulturelle Herausforderungen.

ÜBERFACHLICHE KOMPETENZ (Was erfahren und erlernen die Studierenden über das Fachliche hinaus?)

  1. Teamarbeit: Die Studierenden erarbeiten sich Teilgebiete in eigenständig und Kleingruppen.
  2. Fallstudien: Die Studierenden erarbeiten konkrete Workshopsituationen.
  3. Die Studierenden erfahren überfachliche Methoden, die Sie in allen Bereichen ihrer beruflichen Aufgabe anwenden können.
Inhalt
  1. Erfahrungen, Erwartungen
  2. Workshoptypen und Workshopsituationen
  3. "Destroy PPT!" - Informieren
  4. Diskutieren und Entscheiden
  5. Vitalisieren und Motivieren
  6. Visualisieren und Dokumentieren
  7. Umsetzen
  8. Krisen bewältigen
  9. Events und Exotisches
  10. Entwickeln des Produktes
  11. Präsentieren des Produktes
Medien und Methoden
  1. Moodle: Alle relevanten Unterlagen finden sich in Moodle. Die TeilnehmerInnen schreiben sich bitte hier ein, um Zugriff auf die gesamten Unterlagen zu bekommen.
  2. Workshopsituation in der Veranstaltung.
  3. Arbeit in Kleingruppen.
  4. Zahlreiche Medien wie Plipchart, Metaplanwand, Videos, Beamerpräsentation, Floorpräsentationen, ...
Literatur
  • U. Lipp, H. Will: Das große Workshop-Buch - Konzeption, Inszenierung und Moderation von Klausuren, Besprechungen und Seminaren, 8. Aufl., Weinheim/Basel: Beltz
  • H. Will, U. Wünsch, S. Polewsky: Info-, Lern- und Change-Events - Das Ideenbuch für Veranstaltungen: Tagungen, Kongresse und große Meetings, Weinheim/Basel: Beltz
Zuordnungen Curricula
SPO Fachgruppe Code ab Semester Prüfungsleistungen
IN Version 2010 FWP IF-WI-M-13-15-8 1 benotete Studienarbeit (40%)
benotetes Kolloquium (60%)